Ossiloop 2020 ist anners ... Die erste Woche ist gelaufen
"Ossiloop anners" ... der 2020er Ossiloop läuft anders wie all die Jahre zuvor. CoVid19 "sei dank". Aber virtuell kommen alle zusammen und Laufen gemeinsam ... und das sogar "weltweit".
Die erste Woche des Ossiloop 2020 ist rum. Das heißt zwei von sechs Läufen sind gelaufen. Aber die 2020er Ausgabe ist nicht wie die Ausgaben in den Jahren zuvor. Denn Dank CoVid-19 ist dieses Jahr alles anders. Viele Veranstaltungen wurden abgesagt und viele Veranstaltungen werden ganz sicher noch abgesagt werden. Ob ich z.B. in Bremen den Halbmarathon im Oktober laufen kann, wird sich noch zeigen. Aber hier soll es ja um den Ossiloop gehen (Aktuelles hier).
Die Veranstalter des Ossiloop wurden, wie so alle, von der Pndemie überrascht, und es war klar, dass die Laufserie so nicht stattfinden konnte. Kreativ wie sie sind, haben sie entschieden, den Ossiloop trotzdem durchzuführen, allerdings als virtuelles Event. Sogar eine App (Link zum Google Playstore) für den Ossiloop wurde kreiert, "Gemeinsam, aber nicht zusammen". Alle Teilnehmer laufen am Lauftag zwischen 0800 und 2100 Uhr die "geforderte" Strecke und tragen dies in der App ein.
Kurzentschlossen meldeten die Holde und ich uns am letzten möglichen Tag noch an und holten kurz darauf in Leer bei Spaß mit Sport - Laufexperten Wirtjes die Startunterlagen ab. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir in Leer und ließen uns beim spazieren gehen das lecker Eis schmecken.
Den ersten Lauf mussten die Holde und ich getrennt laufen, denn sie musste arbeiten. Ich war mit dem Lütten zusammen, und somit bin ich schon tagsüber gelaufen. Doch der Lütte wäre nicht der Lütte, wöllte er nicht selbst am Wettkampf teilnehmen. Somit hat er den seinen gemacht, danach ich den meinen.
1. Etappe
Sein Wettkampf:
- 1,1 km in 11:06 Minuten, ergibt ein Tempo von 9:49/km.
Mein Wettkampf:
- 11,4 km in 1:06:06 Stunden, ergibt ein Tempo von 5:47/km.
EIne spontane Überlegung musste gamacht werden, von wo ich meinen Wettkampf starten konnte und wo er lang führen sollte. Hatte ich doch den Lütten einfach da lang laufen lassen, wo er lang wollte; bei der 2. Etappe haben wir das wieder gemacht.
Auf meiner Suunto habe ich die Möglichkeit die Sportart "Laufen - Rennen" auszuwählen. Dabei hat man die Möglichkeit eine Zielvorgabe zu machen; Zeit oder Strecke. Ich hab die Strecke auf 11,2 km eingestellt, so dass mir die Uhr sagen konnte, wann die 11,2 km abgeschlossen sind. Also, kurz überlegt, über die Ampel noch, dann Uhr gestartet und los gings.
Zwischendurch musste ich zwar immer wieder anhalten, weil Ampeln rot waren oder weil der Lütte, der bei meinem Lauf im Croozer gesessen hat, irgendetwas wollte. Doch trotz allem ein 5:47er Tempo ... ich bin zufrieden.
2. Etappe
Sein Wettkampf:
- 1,4 km in 13:51 Minuten, ergibt ein Tempo von 9:54/km.
Mein Wettkampf:
- 11,6 km in 1:08:27 Stunden, ergibt ein Tempo von 5:54/km.
Die zweite Etappe konnte ich mit der Holden zusammen laufen, da heute Feiertag ist. Also das regenfreie Zeitfenster abgepasst, angezogen, und losgelaufen. Zuerst der Lütte wieder, danach die Großen. Heute ging es für den Lütten etwas weiter, aber zwischendurch wurde auch zum schauen stehen geblieben. So sind heute 1,4 km zusammengekommen.
Und auch nun stieg der Lütte wieder in den Coozer und die Holde und ich konnten starten. Jetzt wieder die Herausforderung, wie können wir Laufen, um auf die 11,5 km zu kommen. Im Kopf kurz überlegt und losgelaufen. Dieses mal ging es durch Walle.
Den nächsten Lauf bin ich dann wieder alleine unterwegs, da die Holde wieder arbeitet. Die vierte Etappe bin ich am arbeiten, so dass ich dann am Abend laufe.
Keep on running
Und noch ein paar Hashtags:
#FlattenTheCurve #KeinenMillimeterNachRechts